Klasse 8 auf historischen Pfaden

Klassenfahrt nach Krakau / Polen

Am 24. Juni 2019 startete die 8. Klasse zu einer Klassenfahrt nach Polen. Mit dem Flugzeug ging es ab Düsseldorf nach Krakau. Nach der Landung fuhren wir mit Taxis zu unserer Unterkunft mit dem vielversprechenden Namen „Premium Hostel“. Wir wurden nicht enttäuscht, die Zimmer waren zwar einfach aber komfortabel und blitzsauber. Direkt um die Ecke war ein bezauberndes Café, dort bekamen wir jeden Tag ein leckeres Frühstücksbuffet und ein warmes Abendessen serviert. Wem es nicht schmeckte, bestellte sich später beim Italiener ein Stückchen weiter eine Pizza. Ein kleiner Supermarkt gegenüber bot die anderen dringend notwendigen Genüsse an. Getränke, Süßigkeiten, Chips und Flips sämtlicher Art. So war für Leib und Seele gesorgt, das Abenteuer konnte beginnen.

Stadtführung

Erstes Highlight war die 3 Std. Stadtführung mit einer sehr professionellen Fremdenführerin. Mit der Straßenbahn fuhren wir einige Stationen in die Innenstadt. Viele historische Gebäude und wunderschöne Plätze, ein großes Glück im Unglück für die Krakauer, denn die deutsche Wehrmacht ließ die Altstadt im 2. Weltkrieg nahezu unzerstört. Ein Gewaltmarsch durch die City unter strahlendblauem Himmel mit einem immensen Info-Input.  Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Das heißt die meisten Schüler gingen auf „Pokemonjagd“,  die anderen machten noch einen Abstecher in die Marienkirche. Es lohnte sich!

Besuch in der Gedenkstätte Ausschwitz / Birkenau

Der 3. Tag stand unter einem düsteren Aspekt. Der Besuch in Ausschwitz / Birkenau. Das Hauptziel unserer Klassenfahrt, hatten wir doch im Geschichtsunterricht von dem Grauen und den Verbrechen Nazi-Deutschlands an den europäischen Juden und von dem größten Vernichtungslager gehört. Mit unserer Fremdenführerin vor Ort hatten wir großes Glück, eine Polin und ehemalige Deutschlehrerin schloss unsere Schüler sofort ins Herz. Der Gang durch die Gedenkstätte war würdevoll und angemessen. Die Schüler waren beeindruckt und hingen an den Lippen unserer Fremdenführerin und wir LehrerInnen waren stolz auf sie.

Epilog

Eine Schifffahrt auf der Weichsel oder eine Fahrt im offenen Kabinenroller durchs das berühmte jüdische Viertel waren sensationell. Die Polinnen und Polen waren sehr freundlich und hilfsbereit zu uns. Nirgendwo hörten wir ein böses Wort, schon sehr bemerkenswert, wenn man bedenkt was unsere Vorfahren der polnischen Bevölkerung Böses angetan haben.

Die Tage vergingen viel zu schnell. Wir alle genossen die Woche in vollen Zügen und kehrten mit vielen neuen Eindrücken gesund und munter nach Hause zurück.

Fazit: Die Klassenfahrt war ein voller Erfolg. Danke Krakau! Danke Polen!

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