Die neuen AGs an der Mansfeld-Schule sind gestartet!

Auch in diesem Schuljahr gibt es an der Mansfeld-Schule Bochum wieder ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften. Jeden Freitag in der fünften und sechsten Stunde haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren Interessen nachzugehen, Neues auszuprobieren und gemeinsam mit anderen spannende Erfahrungen zu sammeln.

Sport, Kreativität und Musik – für alle ist etwas dabei!

Sportlich wird es in der Fußball-AG, der Basketball- und Tischtennis-AG sowie in der Fitness-AG. Neu in diesem Schuljahr ist die Entspannungs-AG, in der die Schülerinnen und Schüler verschiedene Möglichkeiten kennenlernen, um zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken. Auch unsere Band ist wieder mit dabei und sorgt für musikalische Aktivitäten.
In der Garten-AG kümmern sich die Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement um die Blumen im Schulgebäude und die Hochbeete auf dem Schulhof. Wer gerne zeichnet, ist in der Illustrations-AG genau richtig. In der Kreativ-AG entstehen viele unterschiedliche künstlerische Produkte. Dabei kommt auch der neu angeschaffte 3-D-Drucker zum Einsatz, mit dem kreative Ideen umgesetzt werden können.

Einblick in die Entspannungs-AG

Heute möchten wir einen kleinen Einblick in unsere neue Entspannungs-AG geben. In den ersten Stunden haben wir uns gemeinsam mit der Frage beschäftigt: Was bedeutet Entspannung für uns? Die Schüler überlegten, wann sie sich entspannt fühlen und was ihnen dabei hilft, zur Ruhe zu kommen. In unserer AG möchten wir verschieden Möglichkeiten und Methoden ausprobieren, die uns dabei helfen können, Entspannung zu finden, wenn wir uns gestresst, frustriert oder vielleicht auch traurig fühlen.
Entspannung ist ein Zustand, in dem Körper und Geist zur Ruhe kommen. Man fühlt sich weniger angespannt, ruhiger und ausgeglichener. Man kann loslassen, tief durchatmen und für einen Moment den Alltag vergessen. Entspannung ist wichtig, weil wir so Stress abbauen können, neue Energie sammeln und lernen, mit Herausforderungen besser umzugehen. Entspannung ist somit wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

Und nun wurde es praktisch: Wir probierten Qigong aus und begaben uns mit einem kleinen Mönch auf eine Entspannungsreise. Auch ein Bodyscan vermittelte uns, wie man in seinen Körper hineinhorchen kann, Gefühle und Anspannung wahrnimmt sowie Entspannung schafft. Dabei konnten wir den Alltag für einen Moment hinter uns lassen und uns ganz auf uns selbst konzentrieren. Ein besonderes Erlebnis war auch das Ausprobieren einer Handpan. Schon nach kurzer Zeit entlockten die Schülerinnen und Schüler dem Instrument tolle, ruhige Melodien. Die sanften Klänge sorgten für eine angenehme Atmosphäre und luden zum Zuhören und Entspannen ein. Zum Abschluss versuchten wir uns an einer kleinen Yoga-Einheit. Dabei standen achtsame Bewegungen, bewusstes Atmen und das eigene Körpergefühl im Mittelpunkt.

Manche Schüler haben sich zudem auf die Suche gemacht, wie diese Methoden und Techniken überhaupt wissenschaftlich gesehen werden, welche Informationen es generell dazu gibt und woher deren Ursprung stammt. Auch dies möchten wir mit euch teilen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein jahrtausendaltes Medizinsystem aus China, das den Menschen ganzheitlich betrachtet. Sie beschäftigt sich nicht nur mit Beschwerden, sondern auch mit dem Zusammenspiel von Körper, Geist, Lebensweise und Umwelt. Die TCM versucht beispielsweise, durch Methoden wie Akupunktur, Qigong, Massage (Tuina), Arzneimittel und Ernährungslehre (Diätetik) das Gleichgewicht der Lebensenergie Qi wiederherzustellen. Da ihre theoretischen Grundlagen wie Meridiane anatomisch nicht nachweisbar sind, stuft die Wissenschaft viele Anwendungen als vorwissenschaftlich ein. Dennoch ist eine gute Wirksamkeit der Akupunktur bei der Vorbeugung von Migräne sowie bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen belegt, weshalb gesetzliche Krankenkassen diese Behandlungen bezahlen. TCM gilt als nebenwirkungsarm, kann schwere Krankheiten wie Krebs jedoch weder diagnostizieren noch heilen. Sie darf eine schulmedizinische Therapie niemals ersetzen oder verzögern, eignet sich aber an vielen Universitätskliniken als sinnvolle Ergänzung, um Ängste und Behandlungsnebenwirkungen zu lindern.

Die Hang (aus dem schweizer-deutsch für Hand) ist ein mit den Händen gespieltes Blechklang-instrument. Es besteht aus zwei miteinander verklebten

Halbkugelsegmenten aus Stahlblech. Es wurde 2000 in Bern (Schweiz) erfunden. Man spielt sie meistens auf seinem Schoß liegend mit seinen Fingern

oder Händen. Hierdurch erzeugt man eine Resonanz (Schwingungen) und letztendlic

h Töne. 2007 wurde ein ähnliches Instrument erfunden: die Handpan. Das Instrument erzeugt sehr entspannende Klänge und wird auch gerne als Begleitmusik bei Yoga & Co verwendet.

Unser Fazit: Die ersten Stunden der Entspannungs-AG waren abwechslungsreich, klangvoll und wohltuend. Wir freuen uns darauf, weitere Entspannungsmethoden kennenzulernen und gemeinsam herauszufinden, was uns im Schulalltag guttut.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern viel Freude in ihren AGs und ein spannendes, kreatives und bewegtes Schuljahr!

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